2982 Teilnehmer beim Ausmarsch: Verspäteter Start in den Wildeshauser Krandel

11.06.2019
Die Königskompanie kam ein wenig verspätet.
Die Königskompanie kam ein wenig verspätet.
 © Dierk Rohdenburg

Wildeshausen – Sie sind wieder unterwegs: Pünktlich zum Ausmarsch der Wildeshauser Schützengilde ab 15.10 Uhr schien am Dienstagmittag sogar ab und zu die Sonne, nachdem es am frühen Morgen noch so ausgesehen hatte, als würden Regiment, Offiziere und Spielmannszüge völlig durchnässt in den Krandel einziehen.

Andreas Tangemann, Adjutant des Obersts Willi Meyer, nahm auf der Herrlichkeit die Meldungen entgegen und konnte mitteilen, dass insgesamt 2982 Teilnehmer durch die Westerstraße und Ahlhorner Straße in den Krandel einziehen wollten. Als erste Kompanie war die Ratskompanie vor der Kirche eingetroffen. Am Umzug nahmen 311 Musiker sowie 2623 Schwarzröcke teil.

Es ging jedoch ein wenig später los als ursprünglich geplant. Die Königskompanie hatte sich verspätet. Unterdessen witzelten Spielmann Peter Petersen und Oberst Willi Meyer, dass sie doch mal zu zweit auf dem Pferd der Standartenreiterin den Umzug anführen könnten. „Der Gaul hat mich aber ganz erschrocken angesehen“, so Petersen. „Und dann hat er dir den Hintern zugedreht“, ergänzte Meyer.

Gildefest-Ausmarsch mit wenig Polizei

Schließlich ging es los. Allerdings mit geringerer Polizeibegleitung. Die Ordnungshüter mussten gleichzeitig bei einem schweren Unfall in Neerstedt arbeiten. So konnte nicht die gesamte Umzugsstrecke abgesperrt werden.

General Jens Kuraschinski, Landrat Carsten Harings, Oberst Willi Meyer und Adjutant Andreas Tangemann hatten übrigens keinen Regenschutz dabei. „Ich bin zuversichtlich, dass ich trocken bleibe“, so Harings. „Das lasse ich mir nicht nehmen.“ Er sollte Recht behalten.

Den Live-Ticker vom Königsschießen im Krandel finden Sie hier.